Waffensachkunde für Sportschütz*innen

Um als Sportschütze ein eigenes Sportgerät erwerben zu dürfen, muss eine Waffensachkunde der Erlaubnisbehörde nachgeweisen werden. Das aus geschulten und selbst langjährige Sportschützen bestehende Lehrteam wird Ihnen die vom Gesetzgeber geforderten Kenntnisse in

• Schusswaffen

• Waffenrechtliche Begriffe

• Waffenrechtliche Erlaubnisse

• Voraussetzungen für eine WBK

• Munition

• Schießen auf Schießstätten

• Bearbeiten und Instandsetzen

• Sichere Aufbewahrung

• Erwerb im Ausland

• Mitnahme und Überlassen innerhalb der EU

• öffentliche Veranstaltungen

• Verbotene Waffen

• Ballistik

• Notwehr / Nothilfe

und einge andere wichtige Inhalte vermitteln die in einer Anschließenden Prüfung abgefragt werden. Mit bestehen der Prüfung erhalten Sie den Waffensachkunde Nachweis für Sport-schützen.

Zielgruppe

Sportschützen oder andere Teilnehmer die eine Waffensachkunde nach §7 WaffG und der AWaffV benötigen.


Handlungsfeld Waffensachkunde

Die Ausbildung der Waffensachkunde dient der Sicherung der vom Waffengesetz geforderten Qualifikation für Erwerb, Besitz und Transport von erlaubnispflichten Schusswaffen und Munition. Die Ausbildung ist ebenfalls notwendig für verantwortliche Aufsichtspersonen auf Schießstätten. Die Ausbildung bezieht sich auf den DSB-Qualifizierungsplan sowie die jeweilige Sportordnung des DSB.

Ziele der Waffensachkunde

Die Sachkunde versetzt den künftigen Waffenbesitzer oder die verantwortliche Aufsichtsperson (Schieß- und Standaufsicht) in die Lage, mit einer Schusswaffe sach- und fachgerecht umzugehen, und schafft die dafür erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen. Die Kenntnis der rechtlichen Vo-raussetzungen des Umgangs mit Waffen stellt sicher, dass eine Gefährdung der öffentlichen Sicher-heit oder Ordnung durch den Sportschützen ebenso verhindert wird wie ein Verstoß gegen straf- oder bußgeldbewehrte Vorschriften.

Inhalte „Waffensachkunde“:

• Waffenrechtliche Grundlagen (WaffG., AWaffV und WaffVwV)

• Beschussrechtliche Grundlagen (BeschG.)

• Notwehr und Notstand (Strafgesetzbuch)

• Waffentechnische Grundlagen

• Handhabung und Umgang von Schusswaffen

– bei kombinierten Lehrgängen

” Waffensachkunde und Standaufsicht” Aufsicht beim Schießen (gem. Regelwerk DSB)

Zulassungsvoraussetzungen „Waffensachkunde“:

• Vollendung des 15. Lebensjahres*

• Mitgliedschaft in einem dem NSSV/ DSB** angeschlossenen Verein

* Für das Beantragen der Waffenbesitzkarte (WBK) gelten die gesetzlichen Vorgaben

** Mitglieder anderer DSB-Landesverbände erhalten eine Teilnahmebescheinigung über Art und Um-fang der Ausbildung sowie des Prüfungsergebnisses (Die Teilnahmebescheinigung entspricht keinem Waffensachkundezeugnis)

Unterlagen

Informationen
Termine
September 2022
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f.a.q.

Waffensachkundeprüfung

Das müssen Sie wissen

Was ist die Waffensachkundeprüfung?

Der Gesetzgeber hat am 1. Januar 1973 das Waffengesetz eingeführt. Seitdem sind einige Anforderungen zu erfüllen, wenn Sie auf legalem Wege eine Waffe kaufen, besitzen und mit sich führen wollen. Dazu gehört eben auch der Nachweis über eine erfolgreich abgelegte Waffensachkunde. Ohne diese Prüfung können Sie in Deutschland keine Waffenbesitzkarte und auch keinen Munitionserwerbsschein erhalten

Generell ist es so, dass das Waffengesetz die Notwendigkeit einer Sachkunde vorsieht. Die ist entweder durch eine Prüfung oder aber durch eine Ausbildung belegbar. Dazu kommen dann noch weitere Anforderungen. Beispielsweise eine persönliche Eignung. Hier kommt es von Landkreis zu Landkreis jedoch zu Unterschieden. Wichtig ist aber, dass ein Schütze immer einen Lehrgang besucht, der auch staatlich anerkannt ist, sonst bringt die Prüfung nichts.


Wofür ist die Waffensachkundeprüfung nötig?

Die Waffensachkundeprüfung dient dem Nachweis über Fähigkeiten sowie Kenntnisse im Be-reich der rechtlichen Lage im Umgang mit Waffen. Der Prüfling muss die nötigen Rechtsvor-schriften kennen und darüber hinaus den Unterschied zwischen Notstand und Notwehr definie-ren können. Darüber hinaus ist es auch notwendig, über waffentechnische Dinge Bescheid zu wissen. Dabei geht es dann beispielsweise um die Funktion, die Wirkungsweise der Geschosse, die Reichweite und auch die Innen- und Aussenbalistik.

Kurz gesagt hat die Waffensachkundeprüfung folgenden Zweck:

• Der Prüfling muss seine Kenntnisse und Fähigkeiten im rechtlichen Bereich im Umgang mit Waffen belegen.

• Der Prüfling muss die Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Waffen kennen.

• Der Prüfling muss die Begriffe Notstand und Notwehr erläutern können.

• Der Prüfling muss über waffentechnische Faktoren Bescheid wissen.

• Der Prüfling muss auch über verbotene Waffen Bescheid wissen.